Aktionswoche Sucht 2015 in Bremen

Verantwortung setzt die Grenze.

Im Land Bremen ist es gute Tradition, die Inhalte der bundesweiten Aktionswoche Alkohol auch auf andere Suchtmittel und -verhaltensweisen auszudehnen. So erfährt »Sucht« eine noch breitere Aufmerksamkeit und spricht noch mehr Menschen an, die in unterschiedlichster Weise – persönlich, als Familienangehörige, Freunde oder im beruflichen Alltag – damit zu tun haben.

Durchstöbern Sie das Programm, fühlen Sie sich eingeladen, nehmen Sie die Angebote wahr, die Ihr Interesse finden, nutzen Sie sie. Seien Sie dabei!

PDF des Programmheftes mit Veranstaltungen in der Stadt Bremen

 

Veranstaltungen in der Stadt Bremen

 


Mehrmalige Veranstaltungen

Kurz und wirksam – ein Gesprächsangebot für Angehörige

Im Zuge umfangreicher therapeutischer Angebote für suchtmittelabhängige Menschen fühlen sich Angehörige häufig mit ihren Fragen und Unsicherheiten alleine gelassen. Im Rahmen der Suchtwoche biete ich speziell für Angehörige kostenlose Kurzgespräche (30 Minuten) an. Möchten Sie dieses Angebot nutzen, vereinbaren Sie bitte einen Termin unter Telefon-Nummer 0421 9601991.

Zielgruppe: Angehörige
Datum: Vom 15.06. – 19.06.2015, außer Dienstag
Zeit: Termine nach Vereinbarung
Veranstalterin: Praxis Edith Hatesuer, Am Hulsberg 11, 28205 Bremen

 

Eine Woche ohne… Smartphone, Alkohol, Nikotin, Fernsehen, Schokolade, …

›Eine Woche ohne…‹ – unter diesem Motto beteiligt sich die Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser e. V. an der Suchtwoche 2015.
Auszubildende und Lehrerteam der Schule nehmen sich vor, für eine Woche auf eine Gewohnheit, ein Genussmittel, einen Gegenstand oder auf das ganz persönliche ›Suchtmittel‹ zu verzichten. Ziel hierbei ist herauszufinden, wie leicht oder schwer es fällt, auf eine Gewohnheit zu verzichten. Wer nicht verzichten möchte, steht als Coach einem/r Mit-Auszubildenden zur Seite und unterstützt sie/ihn darin, eine Woche ›ohne‹ zu leben. Klassenweise und auch -übergreifend findet ein intensiver Austausch unter Auszubildenden und Lehrer_innen statt über Erfolge, aber auch über ›Nebenwirkungen‹ des 168-Stunden-Verzichts. Unterstützt wird der Dialog mittels Tage­büchern, Steckbriefen und Ausstellungen.

Ansprechpartner: Jens Oestreich
Datum: 15.06. – 19.06.2015
Zeit: Unterrichtsbegleitend
Ort: St.-Pauli-Deich 25, 28199 Bremen
Veranstalterin: Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen
Krankenhäuser e. V. in Kooperation mit Praxis Edith Hatesuer

 

Design your life – spezial

Das zweitägige Projekt zu Suchtprävention, Lifestyle, Risiko im Leben und Lebenskompetenz wird in Kooperation mit der Wilden Bühne Bremen durchgeführt.
Mit Hilfe verschiedener Methoden (z.  B. Theater und Fotografie) setzen sich die Jugendlichen mit ihren alltäglichen Wünschen, Ängsten und Risiken auseinander, insbesondere geht es auch um Alltagserfahrungen zum Thema Alkohol.
Das Projekt richtet sich an Klassen des 10. Jahrgangs aus dem Bereich Berufliche Schulen bzw. Berufsorientierung.
Anmeldung erforderlich.

Zielgruppe: Jugendliche ab Klassenstufe 10
Referent_innen: LIS / Liane Adam; Wilde Bühne / Michaela Uhlemann
Datum: 15.06., 16.6.2015,
weitere Termine auf Anfrage möglich
Zeit: jeweils 09.00 – 14.30 Uhr
Ort: Wilde Bühne, Volkshaus,
Hans-Böckler-Straße 9, 28217 Bremen
Veranstalter: LIS-Gesundheit und Suchtprävention,
Am Weidedamm 20, 29215 Bremen
Dienstgebäude: Große Weidestraße 4 – 16
Anmeldung: Frau Drube, Telefon 0421   361-15732
(Montag – Donnerstag, 08.00 – 12.00 Uhr)

 

Beratung und Literatur zum Thema Sucht und Selbsthilfe

Individuelle Gesundheits- und Suchtberatung
Büchertisch zum Thema Sucht

Zielgruppe: Erwachsene
Referentin: Wilma Warbel
Datum: 15.06, 16.06, und 18.06, 19.06.2015
Zeit: Mo., Di., Do., Fr. 11.00 – 18.00 Uhr
Ort: Gesundheitstreffpunkt West und Stadtbibliothek West,
Gröpelinger Bibliotheksplatz, 28237 Bremen
Veranstalter: Gemeinsame Veranstaltung vom Gesundheitstreffpunkt West
und der Stadtbibliothek West

 


Montag, 15.6.2015

Gesundheitstag für Frauen

Gesundheitsinformationen und Beratung zum Thema ›süchtiges Verhalten auch bei Kindern erkennen‹.
Bewegungs- und Entspannungsangebot

Zielgruppe: Frauen
Referentinnen: Claudia Kwirand, Roya Tasmim
Datum: Montag, 15.06.2015
Zeit: 09.30 – 11.30 Uhr
Ort: Bewohnertreff Rostockerstraße 46
Veranstalter: Gesundheitstreffpunkt West in Kooperation mit dem
Bewohnertreff Rostocker Straße

 

Einblick in das RehaCentrum Alt-Osterholz

Möglichkeit der Teilnahme an ausgewählten Therapiemodulen wie z. B. Akupunktur und Training emotionaler Kompetenzen zum Kennenlernen und eigenem Erleben.

Zielgruppe: alle Interessierten
Referent_innen: Dr. Ulrich Böhm, N.  N.
Datum: Montag, 15.06.2015
Zeit: 14.00 – 16.00 Uhr
Ort: RehaCentrum Alt-Osterholz
Veranstalter: RehaCentrum Alt Osterholz

 

Fachtag
Verhaltenssüchte. Ein Überblick

Die Fachstelle Glücksspielsucht der Universität Bremen, [esc]ape (Ambulanz für junge Menschen mit Suchtproblemen), das ServiceBureau Jugendinformation und das Referat für Gesundheit und Suchtprävention des LIS bieten eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema Verhaltenssüchte an. Ziel ist, über Formen, Folgen und Hilfsmöglichkeiten aufzuklären und dabei die durch neue Medien geschaffenen Verbreitungsformen in den Fokus zu nehmen (z.  B. Spiele in sozialen Netzwerken im Internet). Die Vorträge werden durch Filmmaterial unterstützt.

Zielgruppe: Eltern und Mitarbeiter im Schuldienst, Sozialpädagog_innen
Referenten:
Tim Brosowski und Marc von Meduna (Fachstelle Glücksspielsucht Uni Bremen)
Markus Gerstmann (ServiceBureau Jugendinformation)
Jockel Guba ([esc]ape)
Gesundheitsamt Bremen
Datum: Montag, 15.06.2015
Zeit: 17.00 – 19.00 Uhr
Ort: City 46, Birkenstraße 1, 28195 Bremen
Veranstaltende: [esc]ape, Fachstelle Glücksspielsucht Uni Bremen, LIS Gesundheit & Suchtprävention, Service-Bureau Jugendinformation

 

Maßvolles Helfen – Hilfe, die gut tut

Im Sinne des Mottos ›Alkohol? – weniger ist besser‹ beinhaltet dieser Vortrag Fragen, ob auch weniger Hilfe durch Angehörige besser sein kann, woran erkannt wird, wann Hilfe gewünscht ist und warum zu viel Hilfe für alle Beteiligten wenig hilfreich ist.

Zielgruppe: Angehörige
Referentin: Edith Hatesuer
Datum: Montag, 15.06.2015
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Praxis Edith Hatesuer, Am Hulsberg 11, (Eingang Hofraum), 28205 Bremen

 


Dienstag, 16.6.2015

Tag der offenen Tür im EMP-Frauen*

Einblick in frauenbezogene niedrigschwellige Drogenhilfe

14.30 Uhr Eröffnung der Fotoausstellung
›So wie ich die Welt sehe‹, fotografiert von Klientinnen des EMP
15.00 Uhr Erläuterung und Demonstration der Sucht­akupunktur
Kurzvorträge mit Diskussion
15.30 Uhr Zwischen Fremdkontrolle und Selbstermächtigung
Arbeit mit traumatisierten, drogenabhängigen Frauen
16.00 Uhr Interdisziplinäres Arbeiten im EMP-Frauen
16.30 Uhr Die Helfenden: Den vermeintlichen Stillstand aushalten

 

 

 

 

 

 

Parallel:
Führungen durch das EMP-Frauen
Film ›…dass ich noch lebe‹
Spiel Drogenkarriere

Zielgruppe: interessierte Laien und Fachpublikum
Referentinnen: EMP-Team
Datum: Dienstag, 16.06.2015
Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr
Ort: EMP-Frauen, Löningstraße 33, 28195 Bremen
Veranstalter_innen: comeback gmbh, EMP-Frauen

* integriertes medizinisch/psychosoziales Projekt für drogen­abhängige Frauen

 

Fachtag
Junge Menschen – neue Drogen

Bericht über aktuelle Konsummuster in Bremen durch Ralph Igel.
Vortrag von Dr. Ulrich Kemper über Behandlungsmöglichkeiten im ambulant-­stationären Hilfesystem

Zielgruppe: Betroffene, Schüler_innen, Eltern, Lehrer_innen, Mitarbeitende im Suchthilfesystem
Referenten: Dr. Ulrich Kemper, Chefarzt der Klinik für Suchtmedizin des LWL-Klinikums Gütersloh und
Chefarzt der Bernhard-Salzmann-Klinik, LWL-Rehabilitationszentrum Ostwestfalen
Ralph Igel, Mitarbeiter des Projekts ›Pro Meile‹ des Vereins zur Förderung akzeptierender Jugendarbeit e. V.
Moderator: Prof. Dr. Uwe Gonther, Ärztlicher Direktor AMEOS Klinikum Dr. Heines
Datum: Dienstag, 16.06.2015
Zeit: 18.00 – ca. 20.00 Uhr
Ort: Mehrzweckhalle AMEOS Klinikum Dr. Heines,
Rockwinkeler Landstraße 110, 28325 Bremen
Veranstalter: AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen

 


Mittwoch, 17.6.2015

Fachtag
Polypharmazie und Medikamenten­abhängigkeit

16.00 – 16.15 Uhr Begrüßung
16.15 – 17.00 Uhr 5-Phasenmodell des Benzodiazepin-Langzeitkonsums
Referent: Dr.  med. Rüdiger Holzbach, Lippstadt / Warstein
17.00 – 17.45 Uhr Früherkennung und Frühintervention bei problematischem Medikamentenkonsum
Referent: Dr.  phil. Gallus Bischof, Lübeck
17.45 – 18.00 Uhr Pause
18.00 – 18.45 Uhr Polypharmazie und Medikamentensucht
Referent_innen: Dr.  med. Dominik Dabbert, Bremen, Carola Sträter, Bremen
18.45 – 19.00 Uhr Diskussion

 

Moderation: E. Carneiro Alves, BreLS

Zielgruppe: Ärzt_innen, Apotheker_innen, Pflegende, weitere Interessierte
Datum: Mittwoch, 17.06.2015
Zeit: 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Fortbildungszentrum der Ärztekammer
Bremen, Kurfürstenallee 130, 28211 Bremen
Veranstalter: Ärztekammer Bremen und BreLS
Kosten: 25,- €, vorherige Anmeldung erforderlich, gern per E-Mail: fb@aekhb.de
Anmeldeformular, PDF

 

›Es geht auch ambulant‹ – eine Alternative zur stationären Behandlung

Therapie ohne Klinikaufenthalt – wie geht das?
– Abstinent sein und bleiben in der ambulanten Behandlung
– Vorteile für den/die Beschäftigte/n und den Betrieb
– Was kann ich beitragen, dass eine ambulante Behandlung gelingt?
– Wo und wie kann der Antrag gestellt werden?

Zielgruppe: Das Angebot von Ge.on für Menschen mit Alkohol- und Medikamenten-Missbrauch oder -Abhängigkeit richtet sich besonders, aber nicht nur an Berufstätige.
Referentinnen: Claudia Beckerath, Claudia Schlichting
Datum: Mittwoch, 17.06.2015
Zeit: 17.30 – 18.30 Uhr
Ort: Am Wall 162/163, 28195 Bremen
Veranstalter: Die psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle der Ge.on Case Management ist eine öffentliche Einrichtung für alkohol- und/oder medikamentenabhängige Frauen und Männer. Die Beratung ist kostenlos.
Ge.on Case Management
Am Wall 162/163, 28195 Bremen
Telefon 0421 4605560

 


Donnerstag, 18.6.2015

Fachtag
Betriebliche Alkohol- und Suchtprävention

09.00 Uhr Begrüßung
Eva Carneiro Alves, BreLS, PD Dr. med. habil. Aike Hessel, DRV Oldenburg-Bremen
 09.15 Uhr Sucht am Arbeitsplatz – Ursachen, Ausmaße und Folgen
Peter Raiser, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS)
Projektmanagement Suchtprävention und Selbsthilfe
 10.00 Uhr Kaffeepause
 10.30 Uhr Konzepte betrieblicher Suchtprävention
Peter Raiser, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS),
Projektmanagement Suchtprävention und Selbsthilfe
 11.15 Uhr Erfahrungen mit dem Projekt EWA – European Workplace and Alkohol
Dieter Leinfelder, Theater Bremen
12.00 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Erfolgreiche Strategien in der betrieblichen Suchtprävention
Iris Tolle, Betriebliche Sozialberatung ArcelorMittal
Maria Jagesberger, Ge.on Betriebliches Gesundheitsmanagement
 13.45 Uhr Die Anwendung der Interventionskette in der Praxis
Martina Flathmann, Fachgruppenleiterin Personalwirtschaft BSAG
Axel Kohfeldt, Personalleiter BSAG
14.30 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Umgang mit Suchtmittelauffälligkeiten – Einblick in die Praxis
Yvett Schaffrath, Daimler AG – Mercedes-Benz Werk Bremen
15.45 Uhr Arbeitsbezug in der Reha – Wie geht das?
Dr. Ulrich Böhm, RehaCentrum Alt-Osterholz und CHANGE! Bremen
16.30 Uhr Abschluss

 

Moderation: Eva Carneiro Alves, BreLS

Zielgruppe: Betriebliche Suchtberater_innen, Führungskräfte, Personalverantwortliche, Betriebliche Suchtkrankenhelfer_innen und weitere Interessierte
Datum: Donnerstag, 18.06.2015
Zeit: 09.00 – 16.30 Uhr
Ort: Kultursaal Arbeitnehmerkammer Bremen
Bürgerstraße 1, 28195 Bremen
Veranstalter: Bremische Landesstelle für Suchtfragen (BreLS) e.V.
Der Fachtag findet mit freundlicher Unterstützung der Arbeitnehmerkammer und der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen statt.
Anmeldeformular, PDF

 

Tag der offenen Tür im DHZ-Nord

in Kooperation mit dem RehaCentrum Alt-Osterholz und STEPS-ADHB-ambulant
An diesem Nachmittag wollen wir gemeinsam mit Kooperationspartner_innen und Interessierten die Rehabilitationsmöglichkeiten von Drogenabhängigen reflektieren und Angebote vorstellen, u.  a. das Rehabilitationsangebot des RehaCentrums Alt-Osterholz.

Zielgruppe: Fachkräfte und weitere Interessierte
Referent_innen: Mitarbeitende des Drogenhilfezentrums, des RehaCentrums Alt-Osterholz und von STEPS-ADHB-ambulant:
Datum: Donnerstag, 18.06.2015
Zeit: 14.00 – 17.00 Uhr
Ort: Drogenhilfezentrum Nord,
Bermpohlstraße 23 A, 28757 Bremen
Veranstalter: Ambulante Suchthilfe Bremen gem. GmbH

 


Freitag, 19.6.2015

Ein Nachmittag für Angehörige – Vorstellung von Hilfsangeboten

Diese Informationsveranstaltung ist Angehörigen von suchtmittelabhängigen Menschen gewidmet.
Im Hilfesystem werden die Belange der Angehörigen wenig berücksichtigt. Sie werden zwar häufig gefragt, wie es der/dem Suchtkranken geht, aber selten, wie sie sich fühlen.
Oft bleibt die Frage offen: »An wen kann ich mich als Angehörige/r wenden?«
Hierzu stellen Teilnehmende aus Selbsthilfegruppen und Edith Hatesuer die Hilfsangebote für Angehörige in Bremen vor.

Zielgruppe: Angehörige von suchtmittelabhängigen Menschen
Referent_innen: Vertreter_innen unterschiedlicher Selbsthilfegruppen
Datum: Freitag, 19.06.2015
Zeit: 15.00 Uhr, Dauer ca. 3 Std.
Ort: Sporlederhaus
Bürgermeister-Smidt-Straße 35, 28195 Bremen
Veranstalter_in: Edith Hatesuer in Kooperation mit dem Arbeitskreis Alkohol

 

Lesung ›Im Schatten der Schwebefähre‹

Der Roman bewegt sich im Spannungsbogen zwischen dramatischem Einzelschicksal (Psychogramm von Johannes, dem Säufer) und gleichzeitiger Betrachtung einer zunehmend süchtigen Gesellschaft (Soziogramm der Immer-mehr-Menschen). Auch berücksichtigt er die angsteinflößende Wirkung der Sprache (Die Angst wohnt in den Adjektiven) in einer Welt, in der nur höher, weiter und besser zählt.
Ungeschminkt und beklemmend werden die würdelosen Abgründe der Sucht zwischen Selbstbetrug und Lügen, zwischen Hochstapelei und Angst vor Entdeckung, zwischen Verzweiflung und Scham aufgezeigt.
Mehr ein zeitgemäßer ›Trinker‹, endet der Roman nicht in der Ausweglosigkeit, sondern Johannes findet, ganz unten angekommen, einen gangbaren Ausweg aus dem süchtigen Leben. Der Roman beleuchtet den beklemmenden Zusammenhang zwischen Sucht und Angst und ist zugleich ein ermutigendes Zeugnis, die einzigartige Größe in jedem Menschen zu erkennen.

Zielgruppe: Eltern und literarisch interessierte Öffentlichkeit
Referent: Wilfried Stüven (Autor)
Datum: Freitag, 19.06.2015
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Rosenak-Haus, Kolpingstraße 7 (Schnoor)
Veranstalter_in: Bremische Landesstelle für Suchtfragen (BreLS) e. V.,
Landes­institut für Schule (LIS)

 


Samstag, 20.6.2015

Großveranstaltung zum Ende der Suchtwoche
›Markt der Möglichkeiten – Hilf dir selbst‹

Die ehrenamtliche und die professionelle Suchthilfe stellen sich mit ihren Angeboten für Suchtmittelabhängige und ­deren Angehörige vor.

Zielgruppe: interessierte Öffentlichkeit
Referent_innen: verschiedene Anbieter_innen der Bremer Suchthilfe
Datum: Samstag, 20.06.2015
Zeit: 10.00 – 16.00 Uhr
Ort: Domshof (vor dem Neptunbrunnen)
Veranstalter: Arbeitskreis Alkohol Bremen

 


 

Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch in diesem Jahr findet wieder in Bremen und Bremerhaven die Aktionswoche Sucht statt. Vom 15. Juni bis zum 20. Juni werden verschiedene Fachveranstaltungen sowie vielfältige Aktionen das Problemfeld Sucht in der Öffentlichkeit thematisieren.
Ob Alkohol oder Tabak als sichtbarste, legale öffentliche Suchtmittel oder durch synthetische Partydrogen oder psychoaktive Medikamente. Gerade letztere drängen immer stärker auf den Markt und sind Sinnbild für einen sich verändernden Drogenkonsum. Dabei gilt weiterhin, dass einmal süchtig sein das eigene Leben bis hin zum Tod nachhaltig verändert. Davon betroffen sind Jugendliche, Berufstägige, Arbeitslose, Manager, Senioren gleichermaßen. Sucht macht vor keinen gesellschaftlichen oder kulturellen Grenzen halt. Betroffene, Verwandte oder Freunde werden in ihren individuellen Situationen mit ungeahnten Herausforderungen konfrontiert, die meistens ohne fremde Hilfe unlösbar erscheinen. Ziel während der Suchtwoche ist daher, die Menschen mit einer persönlichen Ansprache in ihren unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen zu erreichen. Die Aktionswoche ist eine einzigartige Präventionskampagne, die wie keine andere für Freiwilligkeit und Ehrenamt, Bürgerbeteiligung und Selbsthilfe steht.
Ich wünsche der Suchtwoche ein interessiertes Publikum und viel Erfolg für die Vermittlung eines äußerst wichtigen Problemfelds. Gleichzeitig möchte ich allen Helfern danken, ohne die diese Woche in der Konzeptionierung und Durchführung nicht möglich gewesen wäre und Sie ermuntern auch weiterhin im täglichen Alltag für unser gemeinsames Anliegen einzutreten.

Dr. Hermann Schulte-Sasse
Senator für Gesundheit